Aquarelle zum Verkauf – Klicken Sie auf das Miniaturbild, so öffnet sich die Großdarstellung.

Die Magie des Mediums

Immer wieder begeistert mich am Aquarell, auf welche Weise Pigment und Wasser eine Eigendynamik entwickeln, sich verdrängen oder miteinander verschmelzen. Bei kaum einer anderen Maltechnik ist das Zusammenspiel von Strategie und Unvorhersehbarkeit so stark ausgeprägt. Daher wirken einige der Bilder schon eher abstrakt. Manche Landschaftsaquarelle lockere ich noch durch zusätzliche feine Linien auf.

Das Material

Jedes Aquarell ist auf 300g-Torchon-Aquarellkarton, mit hochfeinen, lichtbeständigen Aquarellfarben gearbeitet. Jedes meiner Bilder ist ein Unikat. Der Verkauf erfolgt inklusive Passepartout 200x200x1,4 mm mit einem Bildausschnitt von 95×95 mm, ohne Rahmen. Aufgrund der unterschiedlichen Bildschirmdarstellungen können die Farben möglicherweise vom Original abweichen. Optional kann ein unbehandelter oder auch schwarzer Buchenholzrahmen 22x22x3 cm dazu gekauft werden.

Meine Motivation für Landschaftsaquarelle

Die nordische Landschaft mit ihrem unverwechselbaren Licht übt einen ganz besonderen Reiz auf mich aus. Draußen – plein air – zu arbeiten, hinterläßt in jedem Bild seine Spuren und in meinem Kopf viele Erinnerungen an die jeweilige Situation. Man wird beim Malen regelrecht ein Teil des jeweiligen „Momentes“, der manchmal sehr lang sein kann. Das Wetter prägt sich ein wie auch besondere Begegnungen und Erlebnisse während des Arbeitens.

Küsten und Meer

Die in Mecklenburg-Vorpommern zu erlebende Steilküste mit ihren Kreidefelsen, die Ostsee mit ihren Wellen, mit ihrer Brandung, ist einfach unbeschreiblich. Am Horizont kann man sowohl Sonnenaufgang als auch Sonnenuntergang genießen.

Ich habe erleben dürfen, wie der Wasserspiegel durch ein sanft ein dahingleitendes Segelboot geteilt wurde und sich danach danach wieder zu einer spiegelglatten See geschlossen hat. Erlebt habe ich auch schon einen gewaltigen Orkan, der über das Meer tobte. Nach solch heftigen Stürmen findet man an den Küsten oft Strandgut oder auch Treibholz. Auch deswegen liebe ich den Weststrand und Bornholm.

Der Strandhafer, der in und auf den Dünen wächst, darf innerhalb der Dünen und außerhalb der Dünenwege und Dünenpfade nicht betreten werden, denn das Dünengras verdorrt manchmal ohnehin schon von der Wärme, der Hitze, der Glut und dem grellen Licht der Sonne.

Doch die frische Seeluft, die frische Brise oder lauen Winde machen für uns alles wieder gut. Es ist einfach beruhigend, das leise Plätschern der Ostseewellen am Ufer wahr zu nehmen. Angenehm, wenn ein leiser, warmer Windhauch über den Ostseesand am Ostseestrand und über unseren Körper weht. Doch wir wissen: Die Zeit des Urlaubs an der Ostsee zerrinnt uns zwischen unseren Fingern wie Sand….

Auf den Inseln Hiddensee und Rügen findet man viele einsame Fischerdörfer mit eigenem Charme. Reetgedeckte alte Bauernkaten stehen dort noch wie Relikte aus längst vergangenen Tagen. Solche Gebäude inspirieren mich immer wieder, zu bleiben und zu malen.

Das grüne Schilf auf Bornholm erinnert mich ein wenig an den Darß, der von Rostock in einer Stunde erreichbar ist. Seekiefern bewachsen die meisten Inseln. Hinter dem Dünenwald findet man sehr häufig Heiderosen, Sanddornsträucher und auch Heidekraut. Im Herbst entsteht auf den Heiden ein wunderschöner violetter Blütenteppich.

Meine Motivation für die abstrakten Aquarelle

….ist, Gedanken ein Aussehen, also eine Gestalt zu geben. Auf diese Weise kommen Schicksal, Sehnsucht, Trauer oder Hoffnung auf das Aquarellpapier. Alles, was wir tun oder nicht tun, alles, was uns widerfährt, hat eine Wirkung, eine Auswirkung. Wir haben es in der Hand, in Trübsal und Einsamkeit zu verdorren oder wieder Glück und Freude zu suchen…

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